Leistungsdruck

Leistungsdruck

Leistungsdruck ist in aller Munde - sowohl am Arbeitsplatz als auch in der Universität. Während die Schule noch eine überschaubare Einheit mit übersichtlich geordneten Fächern und Lehrmaterialien darstellt, ist der erste Tag an der Universität für viele Studienanfänger ein kultureller Schock.

Allein die vielen Professoren, die komplizierten Veranstaltungsnamen und die hochgelehrt wirkenden Studenten der älteren Semester haben oft eine einschüchternde Wirkung. Umso mehr wächst der Druck auf den Neuling an der Universität. Wie soll man das alles bloß lernen? Wann soll man die ganze Forschungsliteratur lesen und dann auch noch in Klausuren alles Gelernte präsent haben? Außerdem stellt sich wohl jedem Studenten zumindest einmal während des Studiums die Frage, ob sich der ganze Aufwand lohnt, wenn vielleicht nach der Universität doch die Arbeitslosigkeit auf einen wartet.

Der Leistungsdruck an der Universität nimmt jedoch deutlich ab, wenn man sich selbst nicht unter Druck setzt und die Angebote annimmt, welche die Hochschulen für ihre Studienanfänger bereithalten. An fast jeder Universität findet für die Neulinge eine Orientierungsphase statt. Diese beinhaltet zum Beispiel Einführungsveranstaltungen. Die Veranstaltungen finden in kleinen Gruppen statt und werden von Studenten höherer Semester geleitet. Hier bietet sich die Möglichkeit, in lockerem Rahmen alle Fragen zu stellen, die man rund um das Studium und das Leben in der Universität hat.

In den Einführungsveranstaltungen erfährt man zudem mehr über den Aufbau des Studiums. So wird auch schnell klar, dass der Leistungsdruck vor allem im eigenen Kopf entsteht. Denn wie in der Schule wird man Schritt für Schritt an einzelne Themenbereiche herangeführt, bevor man sich im Hauptstudium auf ein Gebiet spezialisiert.

Eine gute Hilfe sind in diesem Zusammenhang auch die Studienrahmenpläne, die man im eigenen Institut oder Fachbereich erwerben kann. Sie bieten einen strukturieren Überblick, wie das Studium aufgebaut ist. In jeder Universitätsbuchhandlung kann man außerdem einen Studienführer kaufen, der einem die Schrecken vor dem großen anonymen Universitätsleben nimmt.



Psychische Erkrankungen

Psychische Erkrankungen bei Studenten

Immer mehr Studierende benötigen psychotherapeutische Hilfe. Nach Angaben des Deutschen Studentenwerks DSW ist die Zahl der psychologischen Beratungen seit 2007 um etwa ein Viertel angestiegen. Die Ursachen ... weiter lesen »



Angst im Studium

Angst im Studium

Angst im Studium? Das ist kein Einzelfall, sondern die Regel. Von entscheidender Bedeutung ist hierbei, wie man mit seiner Angst umgeht. Hierfür sollte man sich zunächst klarmachen, was genau die Angst im Studium auslöst. ... weiter lesen »



Aktuelle Artikel

  • Wie bewirbt man sich für ein Stipendium?

    Wie bewirbt man sich für ein Stipendium?

    Ein Stipendium kann das Mittel der Wahl sein, ein Studium über längere Zeit zu finanzieren. Grundsätzlich können sich deutsche und ausländische Studierende um ein ...

    weiter lesen »

  • Wo wohne ich?

    Wo wohne ich?

    Wer ein Studium aufnimmt, muss sich zwangsläufig die Frage stellen, wo er während seines Studiums wohnen wird. Die Wahl des zukünftigen Zuhauses ist vor allem von den eigenen finanziellen Mitteln ...

    weiter lesen »

  • Wohnkostenzuschuss für Studenten

    Wohnkostenzuschuss für Studenten

    Der Wohnkostenzuschuss ist eine Sozialleistung, die aus Steuergeldern finanziert ist. Studenten erhalten einen Wohnkostenzuschuss, wenn sie bei ihren Eltern wohnen ...

    weiter lesen »

  • Studienanfang

    Studienanfang

    In den meisten Fällen ändert sich das Leben völlig - das Studium wird in einer anderen Stadt aufgenommen, der bisherige Lebenskreis muss aufgegeben werden, der Massenbetrieb an den meisten Universitäten ...

    weiter lesen »